Ob in der Tee-Küche oder im WC: Bei herkömmlichen Armaturen ist der Wasserdruck viel grösser, als fürs Geschirrspülen oder Händewaschen nötig ist. Wasserarmaturen der neuen Generation sind wesentlich sparsamer und erst noch komfortabler.

Der Wasser- und Energieverbrauch steigt – und damit werden auch die Preise für Trinkwasser, Abwasser und Warmwasser steigen. Es lohnt sich deshalb, den Wasserverbrauch im Auge zu behalten. Nicht nur zu Hause, sondern auch im Unternehmen.

Am meisten Wasser verbrauchen Herr und Frau Schweizer auf der Toilette. An zweiter und dritter Stelle stehen die Dusche und die Waschmaschine. Aber auch beim Händewaschen, Zähneputzen und Geschirrspülen fliesst viel Wasser den Abfluss hinunter. Moderne Armaturen helfen, den Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren.

Energieetikette für Armaturen

Was wir von elektronischen Geräten längst kennen, gibt es auch für Duschbrausen und Armaturen. Die Energieetikette gibt Auskunft über den Wasserverbrauch sanitärer Armaturen. Armaturen der Energieklasse A sind besonders wassersparend und sorgen gleichzeitig für einen angenehmen Wasserdruck. Sie verfügen über einen eingebauten Durchflussregler, der die maximale Wassermenge auf eine bestimmte Anzahl Liter pro Minute begrenzt. Für ältere Armaturen gibt es Durchflussbegrenzer zum Nachrüsten.

Wasserbremsen

Andere moderne Wasserarmaturen begrenzen die Wassermenge nicht, sorgen aber mit einem Widerstandsmechanismus dafür, dass man nicht zu viel Wasser verbraucht, ohne es zu merken. Der Hebel lässt sich etwa bis zur Mitte wie gewohnt hochziehen. Die Wassermenge, die dabei fliesst, reicht fürs Händewaschen vollkommen aus. Ist ein höherer Wasserdruck gewünscht, kann man den Wasserhahn mit entsprechend höherem Kraftaufwand ganz öffnen.


Trend zur Mitte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dies zeigt sich auch beim Händewaschen am Lavabo. Forscher haben festgestellt, dass die meisten Menschen den Hebel automatisch in die Mitte schieben. Doch bis das warme Wasser kommt, sind die Hände schon sauber. Das Warmwasser, das sich bereits in der Leitung befindet, kühlt ungenutzt aus. Bei neueren Armaturen befindet sich der Kaltwasserbereich deshalb nicht mehr auf der rechten Seite, sondern von ganz rechts bis in der Mitte. Dank dieser Lösung verbraucht keiner mehr warmes Wasser, ohne es wirklich zu wollen. 

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