Wussten Sie, dass rund 35% des Stromverbrauchs in Bürogebäuden auf das Konto der Beleuchtung geht? Mit effizienteren Leuchtmitteln könnten die meisten Unternehmen viel Energie und Geld sparen. Energieetiketten unterstützen Sie bei der Auswahl.

Seit den 1990er-Jahren sind die Hersteller elektronischer Geräte dazu verpflichtet, den Verbraucher über die Energieeffizienz ihrer Produkte zu informieren. Am bekanntesten ist die Energieetikette. Geräte der Energieeffizienzklasse A sind besonders sparsam, während ein rotes G vor Stromfressern warnt. Der Haken an dieser Kategorisierung: Sie orientiert sich am Durchschnittsverbrauch von Geräten aus der Anfangszeit des Labels.

Brauchbare Orientierungshilfe

Etwas aussagekräftiger als bei Waschmaschinen, Kühlschränke oder Gefriertruhen ist die Energieetikette auch heute noch bei Leuchtmitteln. Beim Einkauf von Leuchtmitteln und Lampen gilt auf jeden Fall: Wählen Sie wenn immer möglich Produkte der besten Energieeffizienz-Klasse.

Am effizientesten sind Leuchtstofflampen, zu denen auch die Energiesparlampen gehören. Sie gehören fast immer zur Energieklasse A. An zweiter Stelle stehen LED-Lampen (Klasse A bis C) und Halogenlampen (meist B bis C, manchmal aber auch E bis F). Am schlechtesten schneiden klassische Glühbirnen ab. Ihre Energieeffizienzklasse befindet sich in der Regel zwischen E und G.

Achten Sie auf das Kleingedruckte

Nicht jede Lampe der Klasse A ist gleich effizient. Auch beim Einkauf von Sparlampen lohnt es sich, die Etikette genau zu lesen. Neben der Energieeffizienzklasse stehen auf dem Energielabel meist Angaben über den Verbrauch des Leuchtmittels in Watt und die Helligkeit in Lumen. Je mehr Lumen pro Watt, desto effizienter ist die Lampe. Ein weiteres Auswahlkriterium ist die durchschnittliche Lebensdauer. Lampen, die länger halten, sind langfristig gesehen günstiger und auch umweltfreundlicher, weil sie nicht so bald entsorgt werden müssen. 

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