Serverräume sind wahre Energiefresser, denn Server erzeugen jede Menge Wärme. Damit das System nicht zusammenbricht, müssen die Server aufwändig gekühlt werden.

Klimaanlagen und Kühlsysteme verbrauchen jede Menge Strom und treiben die Kosten für die IT-Infrastruktur insgesamt in die Höhe. Grundsätzlich gilt die Regel: Alles, was Hitze vermeidet und Kühlung bringt, erhöht die Energieeffizienz. So sollte man Serverräume z.B. immer vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Doch auch mit «natürlicher» Kühlung lassen sich Energie und somit Kosten sparen. Gerade beim Um- und Neubau sollten Unternehmen darauf achten, die Serverräume an die natürlichen Gegebenheiten, wie z.B. der häufigsten Windrichtung anzupassen und die Serverräume mit Fenstern oder Lüftungsklappen auszustatten, die in den kälteren Monaten eine Kühlung durch Zugluft zulassen. Das nennt man auch Free Cooling.

Dabei dürfen die Zugluft bzw. in den wärmeren Monaten die Ventilation die Luft nicht zu schnell werden lassen: Ist der Luftstrom zu schnell, kann es sein, dass die kalte und somit schwerere Luft gar nicht durch die perforierten Bodenplatten, die einen relativ hohen Luftwiderstand aufweisen, nach oben steigen kann.

Es lohnt sich, die Energiebilanz im Serverraum zu verbessern: Bevor Sie die Planung angehen, lassen Sie sich am besten von einer Fachperson beraten.

Einflüsse auf die Energiebilanz im Serverraum:

  • Raumgrösse
  • Serverleistung
  • Anzahl Server
  • Effizienz der Server
  • Anordnung der Server
  • Kühlsystem
  • Gewünschte Raumtemperatur
  • Lage des Raumes im Gebäude
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