Wie kann ich meinen Wasserverbrauch senken?

Für jede Armatur gibt es eine sparsame Variante – Sparwasserhähne, Sparbrausen etc. Diese mischen dem Wasser Luft bei und reduzieren so die Wassermenge. Sie können am ENERGY-Label erkannt werden. 

Bei Aktivitäten im Badezimmer wie z.B. dem Zähneputzen oder Rasieren hilft es, das Wasser abzuschalten, wenn dieses nicht benötigt wird.

Und wer nur 5 Minuten duscht, anstatt zu baden der spart 3-4x mal so viel Energie. Die Energiestadt Egolzwil geht davon aus, dass für ein Vollbad gegen 150 - 200 Liter Warmwasser benötigt werden, während das Duschen (5 Minuten) mit einer normalen Brause nur 50-60 Liter Warmwasser verbraucht. Ein Spin-off der ETH Zürich, das den Wasser- und Energieverbrauch beim Duschen mit einem eigens entwickelten Smart-Meter-Gerät gemessen hat, sagt sogar, es seien durchschnittlich nur rund 40 Liter Warmwasser, die beim Duschen in den Abfluss fliessen. Weil man zumeist weniger warm duscht als badet, spart das Duschen weitere Energie für die Erwärmung des Wassers ein. Neben der Wärmeenergie können zudem noch die Energiekosten für die Wiederaufbereitung des Abwassers eingespart werden.  

Duscht man jedoch 10 Minuten und mehr, sieht es wieder anders aus. Es sei denn, man hat eine Spar-Duschbrause.

Als zusätzliche Massnahme kann die Wassermenge der Toilettenspülung auf ein Minimum eingestellt werden. Empfohlen sind etwa 6 Liter Wasser pro Spülung.

Wer ausserdem eine Geschirrspülmaschine besitzt, der sollte diese nutzen, denn das Laufenlassen einer vollen Spülmaschine braucht viel weniger Wasser und Energie als nötig wären, um die gleiche Menge von Hand abzuwaschen. Dabei muss das Geschirr nicht einmal vorgespült werden. Geschirrspüler haben oft ein ECO-Programm, das zwar etwas länger dauert, aber dafür Energie und Kosten spart.

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