Haben wir mit Solarenergie auch in den Wintermonaten genügend Energie?

Es ist davon auszugehen, dass der Energiebedarf des Schweizer Gebäudeparks durch energetische Massnahmen weiter gesenkt werden kann. Neubauten weisen bereits heute eine sehr gute Energiebilanz auf und Altbauten können mittels Sanierungen besser gedämmt werden. Förderangebote wie das Gebäudeprogramm unterstützen dieses Ziel. So wird der Verbrauch von Heizenergie allgemein sinken und der Wärmebedarf dürfte im Winter durch Wärmepumpen, Solarwärme und Holzenergie gedeckt werden können. 

Wasserkraft, Windenergie und Biomasse-Kraftwerke können die Stromversorgung über die Wintermonate zudem unterstützen und so die Solarstromproduktion ergänzen. Um den saisonalen Ausgleich der Stromversorgung zu sichern, genügt schon eine geringfügige Erhöhung der Kapazitäten unserer Stauseen. Auch neue Technologien wie Power to Gas (Umwandlung von überschüssigem Strom in Gas) vermögen längerfristige Engpässe über die Wintermonate zu überbrücken. 

Werden alle diese erneuerbaren Energiequellen intelligent kombiniert, dann ist die Versorgungssicherheit in der Schweiz zukünftig auch ohne die regelmässige Stromproduktion aus Atomkraftwerken gegeben.

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