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Boilertemperatur

Verfasst am: 26.07.2012 [08:49] Wie hoch muss ich die Boilertemperatur einstellen, damit ich einerseits keine Energie verschwende und andererseit nicht Gefahr laufe Legionellen im Trinkwasser zu haben?
Verfasst am: 10.08.2012 [18:21] Im Zusammenhang mit der Boilertemperatur werden oft Legionellen genannt. Ein Grundsatz besagt, dass der Boiler auf 60°C eingestellt werden sollte und am Hahn sollte das Wasser noch 50°C haben.

Aber auch Lösungen, welche eine Temperatur von 50°C oder 55°C vorsehen sind möglich. Dabei sollte aber tägliche Erwärmung des Boilers auf 60°C während einer Stunde nicht verzichtet werden.

Ausführlichere Informationen gibt es beim SVGW.
Verfasst am: 05.09.2014 [11:42] Guten Tag

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie gerne Fragen, wie viel Energie ich einsparen kann, wenn ich meinen 300 Liter Boiler (für 2 Personen) nur jeden 2. Tag wieder aufheizen lasse. Ich Schalte den Boiler mit der Sicherung in der Zwischenzeit aus.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Verfasst am: 29.09.2014 [13:57] Wenn der Boiler nur jeden zweiten tag eingeschaltet wird so lassen sich lediglich die Wärmeverluste
einsparen . Diese ergeben sich anhand der Boileroberfläche , den Thermodynamischen Verlusten der Verteilinstallation und der
Temperaturdifferenz vom Warmwasser zur Umgebungstemperatur.
Die Verluste sind deshalb abhängig von der Qualität der Isolation und der ausgeführten Installation. Ist zum Beispiel kein
Thermosyphon installiert entstehen meist höhere Verluste über die Installation wie mit Syphon oder bei schlechter Isolation des Boilers und der Anschlüsse steigen die Verluste ebenfalls. Positiv auswirken würde sich ein verringern der Wassertemperatur. Dies geschieht bei einem Unterbruch der Aufladung bzw. wenn erst alle zwei Tage aufgeheizt wird nimmt die durchschnittliche Wassertemperatur im Speicher ab und dadurch werden auch die Verluste kleiner.
Verfasst am: 29.11.2014 [12:15] Grüezi mitenand,

Je höher die eingestellte Boilertemperatur, je höher die Verkalkung und die Verluste bei gleichbleibender Haus-/Wohnungstemperatur. Im Winter infolge kälterer Wasserzufuhr zusätzlich Mehrverbrauch.
Bei regelmässigem täglichen W-Wasserverbrauch und nächtlichem Nachheizen reichen 55°C am Thermometer morgens vor grosser Wasserentnahme, weil das Wasser vom/um den Heizeinsatz sicher vor Ende nachheizen über 70°C zur erfolgreichen Durchmischung erreicht hatte, um den Legionären das Handwerk zu legen.

Wir zwei bekommen Kaltwasser angeliefert mit > 36% fH Wasserhärte, gewählter Boilerinhalt 300l, Heizeinsatz 6 kW, Freigabe max. 4Std./Nacht, Heizeinsatz im unteren Sechstel, Thermometer im oberen Sechstel des schlanken Boilers.
Anfangs (ab J. 2008 ) auf 60°C eingestellt. Nach 1 ½ Jahren habe ich den Heizeinsatz nicht mehr zum Loch hinausgebracht > mit grossen Schraubenziehern vorwegs durch die freigehackte Oeffnung das riesige Kalkgebilde um die Heizstäbe abgeschabt um den Einsatz für die Entkalkung entnehmen zu können.

Seither auf 55°C am Thermometer eingestellt. Regelmässig nach 1 ¾ Jahren wird seither entkalkt. Der Heizeinsatz lässt sich nun ohne vorhergehendes Abschaben des Kalkes aus der Oeffnung entnehmen, somit mit 55°C anstatt 60°C = 5°C weniger Boilertemperatur höchstens noch die Hälfte der Kalkproduktion und sicher den Stromverbrauch (nicht gemessen!) dazu gesenkt.
N.B. diese 55°C Einstellung hatten wir dto. in einem Haus für 280 l Boiler, 7kW zw. 1981 und 2000 bei 34% fH.

Die/der Boiler stehen im Heiz-/Waschraum-Kellergeschoss. An der Decke ist der W-Wasser- und K-Wasserverteiler montiert, fertig.

Ich habe noch nie von einem Thermosyphon für WW gehört. Wo soll dieses Installiert sein und wie ist die Funktionsweise?
Danke für eine Erklärung.

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