Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19.09.2014 den Bericht von Bastian Girod „Wüstenstrom für die Schweiz" gutgeheissen.

Der Bericht beschreibt mit welchen Massnahmen das Projekt DESERTEC sowie ähnliche Initiativen gefördert werden können. Der Postulant weist daraufhin, dass DESERTEC eine Initiative zur Förderung der Nutzung des enormen Energiepotenzials der Sonneneinstrahlung in der Wüste ist. Damit das Potenzial realisiert werden kann, müsse aber insbesondere die Investitionssicherheit vor Ort sowie der Transport der Energie nach Europa sichergestellt werden. Neben dem Potenzial für eine klimafreundliche und atomstromfreie Stromversorgung führt der Postulant noch weitere Gründe für eine Unterstützung seitens des Bundesrats an, so z.B. die Unterstützung seitens Deutschland, die geografische Lage sowie die Stromspeicherkapazitäten der Schweiz.

Dieser Bericht untersucht die technischen Möglichkeiten von DESERTEC sowie mögliche Alternativen, technische und gesellschaftliche Grenzen, Umwelteinflüsse und schliesslich die wirtschaftliche Aspekte verschiedener Lösungen.
Im Zentrum steht dabei die Solarenergie, da sich das Postulat für die Produktion von Wüstenstrom interessiert. Der Bericht enthält aber auch Exkurse in andere Technologien erneuerbarer Energien. Dies darum, weil aussereuropäischen Regionen beispielsweise auch über grosse Wasserkraft- oder Biomasse-Potenziale verfügen.

„Etwa 1% der Wüstenfläche der Erde würde rein rechnerisch ausreichen, die ganze Menschheit mit Energie zu versorgen."

Im Rahmen einer neuen Energiepolitik und einem grundlegenden Überdenken des zukünftigen Energiesystems der Schweiz müssen alle technischen Möglichkeiten geprüft werden. Dazu gehört auch Wüstenstrom.

 

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