Strom wird heute auf viele Arten produziert. Aber welcher Strom kommt denn nun aus meiner Steckdose? Diese Frage haben sich bestimmt schon viele gestellt.

Der Strom, der aus der Steckdose fliesst, kommt aus dem Schweizer Stromnetz. Dieses Netz kann man sich als einen grossen See vorstellen. Als eine Art Sammelbecken in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen wie beispielsweise aus Solar-, Wind-, Wasser oder Kernkraftwerken befindet.

Bildlich gesehen, entnehmen die Stromkunden an einem Seeufer den Strom, den sie für ihren täglichen Gebrauch benötigen und am anderen Ufer speisen die Produzenten die gleiche Menge Strom in den See ein.

Grafik: EKZ


Im See befindet sich immer die benötigte Energie, egal, welcher Herkunft und Qualität oder von welchem Anbieter der Kunde seinen Strom bezieht. Unabhängig davon, wie der Strom produziert wird, fliesst er in das weitverzweigte Stromnetz bis zu Ihrer Steckdose.

Für den Stromkunden sind bezüglich Art der Produktion keine Unterschiede feststellbar. Aber mit der Wahl eines umweltgerechten Produkts wird der Bau von ökologischen Produktionsanlagen unterstützt und gleichzeitig mehr erneuerbare Energie in den See eingespiesen.

So können Konsumenten mit der Wahl ihres Stromprodukts Einfluss auf den Inhalt des Stromsees nehmen. Denn je mehr Personen sich für ein ökologisches Produkt entscheiden, desto grösser wird der Anteil an erneuerbaren Energien im Schweizer Stromsee.

 

Grafik und Video Copyright EKZ

 

 

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