Der Stromverbrauch von Privathaushalten schwankt jahreszeitlich sehr stark

Vor allem die Aussentemperatur beeinflusst dabei den Stromverbrauch wesentlich und es ist eine sehr starke Korrelation zwischen diesen beiden Grössen festzustellen. Zusätzlich ist der Stromverbrauch für Beleuchtung in den Wintermonaten höher als im Sommer. Im untersuchten Netzgebiet liegt der Stromverbrauch in den warmen Sommermonaten bei etwa 60% des Winterniveaus.

Bemerkungen zur Grafik

Sinkt die Aussentemperatur unter etwa +15°C (Heizgrenze) schalten sich die Heizungen ein und der Stromverbrauch erhöht sich dadurch. Dieser Anstieg verläuft bis etwa -3°C linear. Ab dieser Aussentemperatur ist eine gewisse Abflachung des Anstiegs zu verzeichnen bzw. bleibt der Stromverbrauch dann konstant. Genauso wie bei sinkenden Aussentemperaturen steigt der Stromverbrauch auch ab etwa rund +25°C an. Grund dafür sind Klima- und Lüftungsanlagen. Die Daten wurden im Schweizer Mittelland erhoben.

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