Nachdem gewöhnliche Glühbirnen, mit wenigen Ausnahmen, nun gänzlich verboten sind, muss der Endnutzer auf andere Leuchtmittel umsteigen. Ob dabei Energiesparlampen oder Licht emittierende Dioden (LED) eingesetzt werden, hängt nicht nur mit deren preislichen Entwicklung zusammen.

Vielmehr interessiert auch die graue Energie, die zur Produktion alternativer Leuchtmittel aufgewendet werden muss, und wie stark diese die Umwelt belastet. Dabei rückt vor allem die Frage nach dem Gehalt an Quecksilber in Energiesparlampen ins Zentrum.

Quecksilber in Energiesparlampen ist notwendig, damit diese überhaupt leuchten können. Doch wie viel festes, flüssiges und gasförmiges Quecksilber enthält nun eine Sparlampe? Die Empa hat dies untersucht. Ziel der Studie ist unter anderem auch herauszufinden, wie viel Quecksilber insgesamt jährlich in der Schweiz für Lampen eingesetzt wird.

Je länger die Lampe über die Jahre brennt, desto höher ist der Anteil an gasförmigem Quecksilber.

Was jetzt schon klar ist: In neuen Energiesparlampen ist das Quecksilber vorwiegend als Feststoff vorhanden. Je länger die Lampe über die Jahre brennt, desto höher ist der Anteil an gasförmigem Quecksilber. Und dieses ist sehr viel gesundheitsschädlicher – auch deswegen gelten Energiesparlampen als Sondermüll. Die Entsorgung ist immer noch ein Problem, denn leider landen zwei Drittel aller Energiesparlampen im Hausmüll.

Experten empfehlen daher, wenn immer möglich auf schadstoffarme LED statt Energiesparlampen als Ersatzleuchtmittel zurückzugreifen.

Die Untersuchung des Quecksilbergehalts erfolgt mittels Kaliumpermanganat

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