Gebäude sanieren, Energieverbrauch fürs Heizen halbieren
Eine energetische Sanierung senkt den Energieverbrauch und die Betriebskosten. Das grösste Potenzial steckt in der Gebäudehülle. Mit gut abgestimmten Massnahmen lässt sich der Energieverbrauch zum Heizen um bis zu 50 Prozent reduzieren.
Der Schweizer Gebäudepark verbraucht jährlich etwa 81 TWh oder 42 Prozent des Endenergiebedarfs der Schweiz. Drei Viertel davon entfallen auf die Wärmeversorgung. Mit der Energiestrategie 2050 sieht der Bund für die Gebäude in der Schweiz nur noch einen jährlichen Verbrauch von 65 TWh im Jahr 2050 vor – deutlich weniger als heute. Der Gebäudebereich verbraucht aber nicht nur viel Energie, er ist auch für mehr als 20 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zwar haben die Emissionen in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen, und das Zwischenziel 2030 scheint erreichbar, der Weg zum Netto-Null-Ziel bis 2050 ist allerdings noch weit.
Wie man die Gebäudehülle sanieren kann
Damit der Gebäudepark der Schweiz fit für die Zukunft wird, muss der Hebel bei den energetischen Sanierungen der Bestandsbauten angesetzt werden. Etwa zwei Drittel des Gebäudebestands in der Schweiz stammen aus der Zeit vor 1980, ein Grossteil davon – gut 1,5 Millionen Häuser – sind energetisch sanierungsbedürftig. Dennoch stagniert die Sanierungsrate bei etwas über 1 Prozent. Bei diesem Tempo wird es Jahrzehnte dauern, bis die heute bestehenden Gebäude klimaneutral sein werden. Um die Klimaziele zu erreichen, muss die Sanierungsrate mindestens verdoppelt werden.
Zwei Drittel der Gebäude in der Schweiz stammen aus der Zeit vor 1980 – gut 1,5 Millionen Häuser sind energetisch sanierungsbedürftig.
Wert erhalten durch regelmässige Erneuerung
Damit Gebäude den künftigen energetischen Anforderungen entsprechen, aber auch zum Erhalt ihres Werts, brauchen sie eine regelmässige Erneuerung. Während die Lebensdauer der Haustechnik in der Regel 15 bis 20 Jahre beträgt, sollte die Gebäudehülle etwa alle 40 bis 50 Jahre erneuert werden.
Eine Verbesserung der Hülle ist der Kern jeder energetischen Sanierung, da sie ein grosses Potenzial bietet, den Energiebedarf und die Betriebskosten zu senken. Bei Altbauten gehen laut Energie Schweiz von der zugeführten Energie für Wärme und Elektrizität etwa 25 Prozent über die Aussenwände verloren, 13 Prozent über die Fenster und 17 Prozent über den Estrichboden respektive das Dach. Etwa 10 Prozent entweichen durch Undichtigkeiten oder das Lüften, 9 Prozent über den Boden und weitere 9 Prozent durch den Kamin als Heizungsverluste.
In dieser Grössenordnung liegen die Energieverluste in einem nicht sanierten Altbau. (Grafik: Faktor Verlag / Quelle: EnergieSchweiz)
Mit Analyse beginnen
Am Anfang jedes Sanierungsprojekts steht eine umfassende Analyse des Gebäudes. Die Eigentümerschaft soll sich dabei auch überlegen, wie ihre eigenen Wohnbedürfnisse für die kommenden Jahre aussehen. Wie und von wem wird das Haus künftig genutzt? Will man sich von fossilen Energieträgern verabschieden und künftig mit einem erneuerbaren System heizen? Soll ein Gebäudestandard wie beispielsweise Minergie erreicht werden? Diese und viele weitere Fragen gilt es zu beantworten und in die Planung einzubringen.
GEAK zeigt Energieverbrauch
Gut beraten sind Bauherrschaften mit der Erstellung eines GEAK, dem Gebäudeenergieausweis der Kantone. Dieser beurteilt die drei Merkmale «Effizienz Gebäudehülle», «Effizienz Gesamtenergie» und «Direkte CO2-Emissionen» anhand einer Energieetikette.
Gut beraten sind Bauherrschaften mit der Erstellung eines GEAK, dem Gebäudeenergieausweis der Kantone.
«Die umfangreichere Variante GEAK Plus umfasst zusätzlich einen ausführlichen Beratungsbericht mit konkreten Sanierungsvorschlägen und möglichen Fördergeldern», erklärt Sabine Hirsbrunner vom Bundesamt für Energie (BFE). Dies ermögliche die Sicht auf das ganze System und zeige, welche Massnahmen sinnvoll seien, so die Expertin. In gewissen Kantonen ist die Vergabe von Fördergeldern an den GEAK gekoppelt. Ebenso gewähren gewisse Banken günstigere Hypotheken respektive Darlehen, wenn ein GEAK vorliegt.
Kostenlose Beratung für Bauherrschaften
Hilfreich für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sind auch die kostenlosen Impulsberatungen über das Programm «erneuerbar heizen». «Mit gezielten Beratungen bei Immobilienbesitzerinnen und -besitzern wird der Umstieg von fossilen Heizungen auf erneuerbare Heizsysteme unterstützt», so Hirsbrunner. Schon mehrere Zehntausend Eigentümerschaften haben seit der Lancierung im Jahr 2022 vom Angebot profitiert.
Sanieren geht ins Geld. Darum lässt sich eine umfassende Modernisierung nicht immer in einem Zug realisieren. Organisatorisch und finanziell ist eine Gesamtsanierung zwar meist vorteilhafter, doch auch eine Sanierung in Etappen ist machbar. Wichtig ist dabei, dass die Massnahmen im Rahmen eines Gesamtkonzepts definiert, gut geplant und zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Wird beispielsweise die Heizung vor der Dämmung erneuert, kann es passieren, dass das Heizsystem am Ende überdimensioniert ist und sich die gewünschten Einsparungen – energetisch und finanziell – nicht erzielen lassen.
Bei der Wahl der Wärmedämmung ist eine gute Beratung durch eine Fachperson ratsam. Die Investitionskosten für ein paar Zentimeter mehr Dämmstärke sind nur unwesentlich höher, doch lassen sich die Wärmeverluste im Winter respektive der Wärmeeintrag während Hitzeperioden minimieren. Je nach Bausubstanz sind Dämmstärken zwischen 14 und 20 Zentimetern angesagt. Auch mit der Dämmung von Dach oder Kellerdecke lässt sich wertvolle Heizenergie sparen. Wie viel Dämmung sinnvoll ist, um die Umwelt möglichst wenig zu belasten, zeigt unter anderem der Minergie-Dämmrechner.
Fensterersatz prüfen
Wer die Gebäudehülle optimiert, sollte auch den Fensterersatz prüfen. Da die Kosten dafür relativ hoch sind, ist es auch hier ratsam, mit einer Expertin oder einem Experten verschiedene Optionen zu vergleichen. Damit eine Lebensdauer von bis zu 35 Jahren erreicht werden kann, sollte auf gute Qualität geachtet werden. Nicht zuletzt übernehmen Fenster auch eine wichtige ästhetische und bauphysikalische Funktion.
Der Ersatz der Fenster ist mit viel grauer Energie verbunden, weshalb gemäss der HSLU-Studie «FenSanReuse» auch eine Ertüchtigung der bestehenden Fenster in Betracht gezogen werden soll. Laut den Forschenden kann eine einfache Glasaufdopplung oder ein Glasersatz die Energieeffizienz markant verbessern. Gleichzeitig schneiden diese Varianten bezüglich den Treibhausgasemissionen von Erstellung und Betrieb sowie aus ökonomischer Sicht oft besser ab als der Komplettersatz. Spannende Informationen zum Thema graue Energie und Fenster finden sich übrigens auch in unseren Artikeln «Graue Energie: Auch die Haustechnik hat Lieferketten» sowie «Fenster: Wie viel Glas ist genug?».
Sanierungsvorschläge lassen sich zu- und wegschalten und die Auswirkungen prüfen. (Screenshot)
eVALO ermöglicht den Vergleich und die Planung verschiedener Sanierungsmassnahmen. Mögliche Einsparungen bei Energie und CO2 sowie damit verbundene Kosten werden berechnet beziehungsweise geschätzt. Als Grundlage können je nach Wissensstand mehr oder weniger detaillierte Angaben zum Gebäude und dessen Zustand sowie zum aktuellen Energieverbrauch erfasst werden.
Mit einer guten Sanierungsstrategie, einer verbesserten Dämmung sowie einer Erneuerung der Fenster und der Gebäudetechnik kann der Energieverbrauch eines Gebäudes je nach Ausgangslage um bis zur Hälfte reduziert werden.
Eine optimierte Gebäudehülle mit guten Fenstern sorgt für hohen Wohnkomfort, im Winter und im Sommer.
Doch nicht nur das: Eine optimierte Gebäudehülle mit zwei- oder dreifach verglasten Fenstern schafft sowohl im Winter wie auch im Sommer ein angenehmes und ausgeglichenes Raumklima sowie einen hohen Wohnkomfort.
Auch wirtschaftlich zahlt sich eine Erneuerung aus. Sie reduziert die Betriebs- und Energiekosten, sichert oder steigert den Gebäudewert und ist ein Vorteil für die Vermietung. Insbesondere bei grösseren Projekten lohnt es sich, möglichst früh eine kompetente Planerin oder einen Planer beizuziehen.
Förderung macht energetische Sanierung attraktiv
Um die Zahl energetischer Sanierungen zu steigern und damit Energieverbrauch und Emissionen zu senken, laufen Bemühungen auf verschiedenen Ebenen. Bund und Kantone fördern energetische Sanierungen über das Gebäudeprogramm. Seit der Lancierung 2010 wurden über 4,1 Milliarden Franken an Förderbeiträgen ausbezahlt. Die Nachfrage ist nach wie vor hoch: Alleine 2024 wurden 528 Millionen Franken Fördermittel ausgeschüttet und damit Einsparungen von 12 Milliarden Kilowattstunden Energie und 3,5 Millionen Tonnen CO2 erzielt.
Förderbeiträge des Bundes
Wer seine Liegenschaft energetisch saniert, darf also mit Förderbeiträgen rechnen. Finanzielle Unterstützung erhalten Bauherrschaften beispielsweise für eine bessere Dämmung der Gebäudehülle oder wenn sie fossile respektive rein elektrische Heizungen durch Systeme auf Basis erneuerbarer Energien ersetzen. Finanziert wird das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen über Mittel aus der CO2-Abgabe.
Seit 2025 stehen ergänzend Fördermittel aus dem zeitlich begrenzten Impulsprogramm zur Verfügung. Während zehn Jahren werden damit der Ersatz von Wärmeerzeugungsanlagen sowie Massnahmen im Bereich der Energieeffizienz unterstützt. Auch einzelne Gemeinden und Energieversorgungsunternehmen bieten Programme an. Welche Massnahmen in welcher Gemeinde förderberechtigt sind, lässt sich auf der Website «Energiefranken» einfach herausfinden. Gut zu wissen: Das Fördergesuch ist stets vor Beginn der Ausführung einzureichen.
Steuerliche Abzüge
Zudem lassen sich Ausgaben für die Sanierung derzeit einschliesslich der Rückbaukosten bei den Steuern abziehen. Das wird sich allerdings ab Anfang 2029 teilweise ändern. Mit dem Inkrafttreten der Reform der Wohneigentumsbesteuerung entfällt neben der Besteuerung des Eigenmietwerts von selbst genutztem Wohneigentum auch der Abzug der Kosten für den Liegenschaftsunterhalt bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Anders bei vermietetem oder verpachtetem Wohneigentum, wo der Unterhaltskostenabzug erhalten bleibt. Auf Bundesebene sind künftig zudem energiesparende und umweltschonende Massnahmen nicht mehr abzugsberechtigt. Ob und in welcher Form diese Steuerabzüge auch auf kantonaler Ebene abgeschafft werden, ist noch offen.
Genügend Fachkräfte ausbilden
Damit genügend Fachkräfte verfügbar sind, welche die Transformation des Gebäudeparks rasch und mit hoher Qualität voranbringen, hat die Gebäudebranche gemeinsam mit Bildungsinstitutionen und EnergieSchweiz die «Bildungsoffensive Gebäude» lanciert. «Dank einer Roadmap mit 32 Massnahmen sollen auch in Zukunft genügend Fachkräfte verfügbar sein», so Hirsbrunner.
Bestandesaufnahme und Analyse: Am Anfang einer energetischen Sanierung steht eine Bestandesaufnahme der Bausubstanz sowie des Energiesystems. Für die Analyse des Energieverbrauchs eignet sich der GEAK. Mit einem GEAK Plus erhalten Eigentümerschaften nebst dem Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes auch konkrete Vorschläge für Sanierungsmassnahmen.
Gesamtstrategie Sanierung: Ausgehend von der Analyse wird eine Strategie für die Sanierung erstellt. Dazu gehört auch die Überlegung, ob ein Gebäudestandard mit Label angestrebt werden soll. Ein koordiniertes Vorgehen ist wichtig, da sich die einzelnen Massnahmen gegenseitig beeinflussen. So mindert eine Gebäudehüllensanierung den Heizbedarf, das Heizsystem kann kleiner dimensioniert werden.
Konkrete Massnahmen: Nun geht es um die Planung der konkreten Massnahmen. Gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten wird die Umsetzung im Detail geplant und ein Terminplan erarbeitet.
Finanzierung sicherstellen: Sind die Kosten der Modernisierung bekannt, gilt es gemeinsam mit der Bank die Finanzierung zu sichern. Viele Finanzinstitute bieten Vorzugskonditionen für energetische Sanierungen.
Fördergesuche einreichen: Gesuche für finanzielle Förderung müssen unbedingt vor Baubeginn eingereicht werden. Infos, was wo unterstützt wird, sind unter www.energiefranken.ch zu finden.
Bewilligungen: Für gewisse bauliche Massnahmen braucht man eine Baubewilligung. Auch muss geklärt werden, ob allenfalls Auflagen des Denkmalschutzes erfüllt werden müssen.
Umsetzung: Sind die Aufträge an die verschiedenen Handwerker vergeben, kann die Sanierung starten. Eine gute Bauleitung koordiniert die verschiedenen Spezialisten.
Inbetriebnahme: Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, müssen die neuen Systeme sachgemäss in Betrieb genommen werden. Dazu gehört auch eine sorgfältige Instruktion der Nutzenden.
Unterhalt und Betriebsoptimierung: Um sowohl die Kosten wie auch den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen möglichst tief zu halten, soll nach den ersten Monaten das gesamte Heizsystem auf einen optimalen Betrieb geprüft werden.
Heizung richtig einstellen. Wird die Raumtemperatur ein Grad kühler gestellt, spart man rund 6 Prozent der Heizkosten. Temperaturempfehlung im Badezimmer 22 °C, im Wohnbereich 20 °C, im Schlafzimmer 17 °C.
Die Heizperiode dauert in der Regel von Oktober bis Ostern. Ausserhalb der Heizperiode gilt: Heizung ausschalten und zwar sobald die Aussentemperatur längere Zeit über 15 °C steigt.
Bei längeren Abwesenheiten wie Ferien lohnt es sich, die Raumtemperatur abzusenken und so Energie sowie Kosten zu sparen.
Kurz und kräftig lüften. 3- bis 4-mal am Tag für 5 bis 10 Minuten querlüften. So gelangt viel frische Luft in die Räume, ohne dass in der Heizsaison die Innenwände auskühlen.
EKZ-Kundinnen und -Kunden mit einer Wärmepumpe können Unterstützung von der Energieberatung erhalten, um die optimalen Einstellungen für ihr Haus zu finden.
Sandra Aeberhard, eidg. dipl. Journalistin SAL/Journalistin BR, ist Geschäftsleitungsmitglied und Inhaberin bei Faktor Journalisten in Zürich. Sie verfasst für die Energie-Experten Beiträge zu den Themen Bauen, Energie und Mobilität.
Kommentare: Was denken Sie?
Natz
Vor 4 Jahren
Bei alten Häuser sind nicht alle möglichen Massnahmen notwendig und auch nicht zu verantworten. Sind die Eigentümer alt, wird nach deren Ableben das (Einfamilien-)Haus oft / meisten durch einen (rentableren) Neubau ersetzt.
Bei alten / bestehenden Häuser soll nur nach echtem Bedarf saniert werden:
1. feuchte Mauern austrocknen
2. an der Nordfassade (wo nie die Sonne draufscheint) sollen neue Fenster eingebaut werden.
3. soll an der Nordfassade das Mauerwerk saniert werden. Beste Lösung 2-Schalen-Mauerwerk. Wenn mit Schaumstoff isoliert wird, genügen 2 bis maximal 5 cm dicke Schichten, weil die Wärme auch nicht tiefer eindringt. Die Dampfsperre muss am richtigen Ort eingebaut werden, andernfalls werden die Mauern feucht und die ganze Sanierung war für nichts…
4. allenfalls und wenn noch notwendig, an den anderen Fassaden die Fenster und das Mauerwerk sanieren. Es muss immer die Fensterfläche und die Sonneneinstrahlung durch die Fenster und auch durch die Mauer berücksichtigt werden. Die Sonneneinstrahlung und die Wärmespeicherung der ganzen Bausubstanz ist die wirkungsvollste Gratisheizung (es gibt Häuser die brauchen, weil dieser Effekt nicht berücksichtigt wurde, mehr Heizenergie (Heizöl) als vor der Sanierung!
5. wenn noch nicht genug, lieber die Radiatoren durch eine Fussbodenheizung ersetzen. Ein warmer Boden gibt viel rascher das Gefühl in einer warmen Wohnung zu sein als alle anderen Massnahmen.
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Natz
Vor 4 Jahren
Bei alten Häuser sind nicht alle möglichen Massnahmen notwendig und auch nicht zu verantworten. Sind die Eigentümer alt, wird nach deren Ableben das (Einfamilien-)Haus oft / meisten durch einen (rentableren) Neubau ersetzt.
Bei alten / bestehenden Häuser soll nur nach echtem Bedarf saniert werden:
1. feuchte Mauern austrocknen
2. an der Nordfassade (wo nie die Sonne draufscheint) sollen neue Fenster eingebaut werden.
3. soll an der Nordfassade das Mauerwerk saniert werden. Beste Lösung 2-Schalen-Mauerwerk. Wenn mit Schaumstoff isoliert wird, genügen 2 bis maximal 5 cm dicke Schichten, weil die Wärme auch nicht tiefer eindringt. Die Dampfsperre muss am richtigen Ort eingebaut werden, andernfalls werden die Mauern feucht und die ganze Sanierung war für nichts…
4. allenfalls und wenn noch notwendig, an den anderen Fassaden die Fenster und das Mauerwerk sanieren. Es muss immer die Fensterfläche und die Sonneneinstrahlung durch die Fenster und auch durch die Mauer berücksichtigt werden. Die Sonneneinstrahlung und die Wärmespeicherung der ganzen Bausubstanz ist die wirkungsvollste Gratisheizung (es gibt Häuser die brauchen, weil dieser Effekt nicht berücksichtigt wurde, mehr Heizenergie (Heizöl) als vor der Sanierung!
5. wenn noch nicht genug, lieber die Radiatoren durch eine Fussbodenheizung ersetzen. Ein warmer Boden gibt viel rascher das Gefühl in einer warmen Wohnung zu sein als alle anderen Massnahmen.