In einem durchschnittlichen Haushalt macht die Beleuchtung etwa 10 bis 15 Prozent der Energiekosten aus. Bis zu 80 Prozent davon liessen sich mit der Verwendung effizienterer Leuchtmittel einsparen. Das Energielabel hilft bei der Auswahl.

Neben Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen unterliegen auch Lampen und Glühbirnen der Kennzeichnungspflicht. Ein grünes A steht für „sehr sparsam“ ein rotes G hingegen bedeutet so viel wie: „Hände weg, ich bin ein Stromfresser!“

Bevorzugen Sie Produkte der A-Klasse

Am effizientesten sind Leuchtstofflampen, zu denen neben Leuchtstoffröhren («Neonröhren») auch die Energiesparbirnen gehören. Erstere sind auch heute noch eine beliebte Wahl für Bad und Küche. Für den Wohnbereich eignen sich Sparlampen besser, da ihr Licht in der Regel eine angenehmere Atmosphäre schafft. Immer effizienter werden auch LED-Lampen. Die neuste Generation kann mit klassischen Energiesparlampen locker mithalten.
Von herkömmlichen Glühbirnen sollten Sie hingegen die Finger lassen. Ihre Energieeffizienz liegt meist zwischen D und G. Bis zu 95% der Energie wandeln sie nicht in Licht, sondern in Wärme um. Nicht viel besser sind Halogenlampen mit einer durchschnittlichen Effizienz von D bis E.

Energieeffizienzklassen bei Lampen mit Vorschaltgerät

Für Leuchtmittel, die mit einem Vorschaltgerät betrieben werden, gibt es ein separates Kennzeichnungssystem. Dazu gehören zum Beispiel alle Leuchtstoffröhren. Am sparsamsten sind Produkte der Klasse A1. Darauf folgen A2, A3, B1, B2, C und D.

Schauen Sie genau hin

Die Energieeffizienzklasse ist nicht das einzige, worauf Sie beim Kauf achten sollten. Zwei Leuchtmittel der Klasse A sind nicht unbedingt gleich effizient. Meist steht auf der Etikette, wie viel Lumen die Lampe erzeugt – also wie hell sie leuchtet – und wie viel Strom sie dabei verbraucht. Je mehr Lumen pro Watt, desto effizienter ist das Leuchtmittel. Das Energielabel gibt ausserdem Auskunft über die Lebensdauer der Birne. Je länger ein Leuchmittel hält, desto weniger fallen die Kosten für Herstellung und Entsorgung ins Gewicht. 

Zum nächsten Beitrag