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Energiefranken -
So einfach gelangen Sie zu Förderbeiträgen

Geben Sie hier die Postleitzahl des Gebäudestandorts ein - und Sie erhalten eine Auflistung aller Energie-Förderprogramme der Schweiz. Die Suche umfasst Förderprogramme der Kantone, Städte und Gemeinden sowie Kampagnen von regionalen Energieversorgungsunternehmen.

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Hinweis: Die Beiträge der Förderstellen können in Einzelfällen kumuliert werden und manchmal schliessen sie sich gegenseitig aus. Stellen Sie Ihr Gesuch möglichst frühzeitig, denn die meisten Programme verlangen das Gesuch bevor die Umsetzung erfolgt. Ein Anrecht auf Förderbeiträge entsteht durch die Auflistung der Förderprogramme auf dieser Webseite nicht. Obwohl die Betreiber mit aller Sorgfalt auf die Richtigkeit der veröffentlichten Daten achten, kann hinsichtlich Aktualität und Vollständigkeit dieser Informationen keine Gewährleistung übernommen werden. Förderprogramme, die vor allem dem Produktmarketing dienen, werden auf Energiefranken nicht aufgelistet.

Die angegebenen Daten werden von unserem Partner Faktor Verlag AG gepflegt. Die Daten werden täglich aktualisiert.







Für welche energiesparenden Massnahmen Sie Geld bekommen

Nach der schweren Reaktorkatastrophe von Fukushima, Japan, haben Bundesrat und Parlament 2011 einen Grundsatzentscheid für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie gefällt. So soll die Abhängigkeit vom Atomstrom durch Einsparungen, Effizienzsteigerungen und die Förderung erneuerbarer Energien inskünftig deutlich verringert werden.

Überblick Förderprogramme

Der Anteil erneuerbarer Energien lässt sich durch Forschung, Innovation und den konsequenten Einsatz von Förderinstrumenten hierzulande noch enorm steigern. Insbesondere die intelligente Kombination aus Energieeffizienz und verschiedenen erneuerbarer Energien vermag die Versorgungssicherheit auf einem nachhaltigen Niveau zu garantieren. Aus diesem Grund unterstützen Bund, Kantone, Gemeinden, Energieversorger wie auch private Institutionen die Förderung erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz.

Heute wird in der Schweiz auf verschiedenen Ebenen eine Vielzahl von Förderprogrammen angeboten – sie stellen eine wichtige, teilweise sogar entscheidende Unterstützung für die Realisierung von Investitionsvorhaben im Energiebereich dar. Aufgrund der grossen Anzahl und der verschiedenen, lokal zum Teil sehr unterschiedlich ausgeprägten Arten der Förderprogramme, ist heute allerdings oft von einem „Förderdschungel“ die Rede – die Orientierung ist schwierig.

Planen Sie also konkrete Massnahmen, um privat oder in Ihrem Betrieb Strom zu sparen und/oder den Verbrauch an fossilen Brennstoffen zu reduzieren, dann finden Sie hier einen Überblick, auf welchen Feldern Sie sich eine finanzielle Unterstützung für Ihr Projekt sichern können.

Wohnen

Im Gebäudebereich sind die Kantone für die Förderung zuständig. Der Bund leistet Globalbeiträge an die Förderprogramme der Kantone. Das wichtigste Instrument in diesem Bereich ist das Gebäudeprogramm. Es unterstützt in der ganzen Schweiz die Verbesserung der Wärmedämmung von Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern oder Dienstleistungsgebäude. 

Finanzierung und Steuerabzüge

Für Bauten und Renovierungen die energetisch vorbildlich saniert werden, gewähren viele Banken vergünstigte Hypothekarkredite, sogenannte Öko-, Nachhaltigkeits- oder Minergie-Hypotheken. Die gängiste Variante ist dabei eine Zinsvergünstigung: Über eine feste Laufzeit wird auf einem von der Bank definierten Maximalbetrag eine Zinsreduktion zwischen rund 0,4 und 1 Prozent gewährt. Unterstützend wirken aber auch die Steuerabzüge, die in verschiedenen Kantonen möglich sind, wenn zugunsten bestehender Gebäude energietechnische Investitionen getätigt werden. Sind die Sanierungskosten dabei höher als das Jahreseinkommen, lohnt es sich übrigens, die Arbeiten auf mehrere Steuerperioden zu verteilen.

Unternehmen

Mit dem Instrument der Wettbewerblichen Ausschreibungen (ProKilowatt) unterstützt der Bund Projekte und Programme zur Förderung der Effizienz im Strombereich, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen. Die Wettbewerblichen Ausschreibungen werden über einen Zuschlag auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze finanziert.

Mobilität

Immer mehr Kantone belohnen heute den Kauf von energieeffizienten Fahrzeugen, indem sie diese steuerlich entlasten. Einzelne Gemeinden gewähren zudem auch Förderbeiträge für Elektro-Bikes und lokale Gasversorger unterstützen den Kauf von Erdgas- bzw. Biogasfahrzeugen. Treibstoffe aus erneuerbaren Quellen, welche vorgeschriebenen Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, sind zudem von der Mineralölsteuer befreit.

Öffentlicher Sektor

Eine zentrale Funtkion in der Energiepolitik hat die öffentliche Hand. Sie nimmt ihre wichtige Vorbildfunktion für die Bevölkerung und Wirtschaft mit Hilfe der EnergieSchweiz wahr. EnergieSchweiz steht Städten und Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung von besonderen, massgeschneiderten Programmen und Aktionen rund ums Thema Energie zur Seite.

Energieerzeugung

Wichtig ist die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Sie ist ein Mittel des Bundes, mit dem er die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördert. Die KEV deckt die Differenz zwischen Produktion und Marktpreis und garantiert den Produzentinnen und Produzenten von erneuerbarem Strom so einen Preis, der ihren Produktionskosten entspricht. 

Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmprogramm des BFE

Neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen mit einem hohen Innovationsgrad im Übergang von der Forschung zum Markt werden ebenfalls gefördert: Das Bundesamt für Energie unterstützt besondere Pilot- und Demonstrationsprojekte, die der sparsamen und rationellen Energieverwendung oder der Nutzung erneuerbarer Energien dienen. BFE-Leuchtturmprojekte sind beispielhafte Demonstrationsprojekte, die ihre Arbeitsfortschritte und Ergebnisse intensiv kommunizieren und so die Optionen der Energiezukunft einem breiten Publikum zugänglich und konkret fassbar machen.